impuls 2 // 2018

P O R T R ÄT 8 der Klein-, aber auch in der Großserienfer­ tigung bis 400000 Stück im Jahr, be­ schreibt Arno Mattis die Produktpalette des Familienunternehmens. Durch ein Drei-Schicht-System in verschiedenen Fer­ tigungsbereichen sei es dem Unterneh­ men möglich, auch Terminengpässe auf Kundenseite zuverlässig auszugleichen. „Mit unserem Maschinenpark drehen und fräsen wir sowohl kleine Bauteile von 20 Millimetern als auch große von 5 Me­ ter Länge mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 Meter und einem Stückgewicht von maximal 12 Tonnen“, erklärt Arno Mattis nicht ohne Stolz. Dabei kommen sowohl computergestützte als auch konventi­ onelle Maschinen zum Einsatz. Die fer­ tigen Werkstücke werden dann in den Maschinen und Anlagen der Kunden be­ ziehungsweise in denen ihrer Auftrag­ gebern verbaut. Etwa in Hydraulikanlagen von Baggern, in Aufzügen oder Schleusen. „Einmal haben wir sogar eine Sonderan­ fertigung für das Bewegen der Kulissen im Bolschoi-Theater in Moskau, dem be­ kanntesten Theater für Oper und Ballett in Russland, hergestellt“, erinnert sich der Geschäftsführer und führt weitere Bei­ spiele an. So fertigte das Unternehmen bereits Teile für die Glasofenindustrie direkt in der Nachbarschaft an. „Seit Jahrzehnten haben wir das Know- how mitentwickelt, betreiben Enginee­ ring für die Optimierung der Bauteile und deren Fertigung. Der Kunde liefert uns das Material an oder wir kaufen es in dessen Auftrag ein“, gibt Arno Mattis einen Einblick in die Produktionskette und ergänzt: „Wir sind auf dem höchs­ ten Stand der Technik mit modernster Vladimir Weimer prüft nach demWIG-Schweißen seine Arbeit. Herbert Zentgraf überprüft einWerkteil aus der Serien­ fertigung. EinWerkstück wird in der konventionellen Drehmaschine bearbeitet. ... bei der hausinternen Qualitätsprüfung Adolf Eitel ... Firmengründer Hans Mattis und sein Sohn und Geschäfts- führer Arno Mattis Edelstahl-Dampfverteiler

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